8. Agora 2.0

aus meinen Buch Bitcoin – Geld ohne Staat

Auf dem Weg in eine freie Gesellschaft

 

Friedrich August von Hayek auf dem 100-Bitcoin-Schein

Die Wiener Schule hat überzeugend dargelegt, dass Eingriffe des Staates in die Wirtschaft, etwa durch Preis- oder Lohnkontrollen, auf Dauer stets schädliche Wirkungen haben und zu einer Verelendung der Gesellschaft führen. Wie Hayek in seinem Buch Der Weg zur Knechtschaft aufzeigt, neigen Staatseingriffe dazu, sich zu verselbstständigen. Die unerwünschten Nebenwirkungen eines Eingriffes führen zu einem weiteren, der neue Nebenwirkungen verursacht, und so weiter. Wird dieser Teufelskreis nicht durchbrochen, führt er unweigerlich in eine totalitäre Diktatur. Jeder staatliche Zentralismus leidet am Kernproblem der »Anmaßung von Wissen«, wie Hayek es nennt. Es ist schlichtweg unmöglich, dass eine zentrale Stelle über alle Informationen verfügt, um den Bedürfnissen und Wünschen vieler Menschen gerecht zu werden. Eine spontane Ordnung, die durch die freiwilligen Abstimmungsprozesse vieler Individuen entsteht, zum Beispiel auf einem Markt, ist daher einem zentralistischen System um ein Vielfaches überlegen.